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Safari 5: Extensions sind keine haarige Angelegenheit


Bildschirmfoto: Benjamin Glöckner

Apples jüngstes Update für den Mac- und Windows-Browser Safari bringt endlich auch Erweiterungen (Extensions) mit. Für Firefox-Nutzer ein alter Hut steigern sie jedoch die Attraktivität von Safari enorm! Apple-typisch ist die Installation der Erweiterung ein Kinderspiel. Extension-Updates werden – wenn man das möchte – automatisch installiert, so dass man sich nicht mehr weiter drum kümmern muss. Sie sind so immer auf dem neuesten Stand!

Derzeit habe ich sechs Erweiterungen installiert:

1. Invisible Status Bar versteckt die Statusleiste. Links werden jedoch angezeigt, sobald man sich mit der Maus über einem Link befindet. Sieht klasse aus!

2. NoMoreiTunes verhindert, dass iTunes geöffnet wird, wenn man auf einen iTunes-Link klickt.

3. GoMBoX wertet die Google Bildersuche enorm auf, indem es die Suchergebnisse in einer Art Diashow wiedergibt.

4. Echofon it gibt die Adresse der Seite auf der man sich befindet direkt an den Twitter-Clienten Echofon weiter, so dass man den Link direkt twittern kann. Funktioniert bei mir manchmal aber leider nicht…

5. Mit Google Translate (Achtung, DirektLink) kann man per Rechtsklick jede Sprache auf einer Seite direkt übersetzen. Sehr praktisch!

6. WP Toolbar bietet mir direkt Zugriff auf meine Internetseite, ohne dass ich mich erst einloggen muss. Habe es bis jetzt aber noch nicht einmal genutzt.

Welche Extensions für Safari nutzt ihr? Habt ihr gute Tipps?

Hier noch eine Seite, die Safari Extensions sammelt: http://safariextensions.tumblr.com/

Eine weitere tolle Funktion im neuen Safari ist der Reader. Mit einem Klick auf den Reader-Button, stellt der Apple-Browser jeden Artikel auf einer Seite augenschonend und lesefreundlich sowie druckfähig(!) dar.

Bildschirmfoto: Benjamin Glöckner

iPad: Die schleichende Revolution

Quelle: apple.com

Da ist es nun. Das iPad. monatelang wurde darüber spekuliert, diskutiert und in ihm der Heilsbringer der gesamten Zeitungslandschaft gesehen. Doch ist es das? Ich würde sagen: nicht sofort.

Das iPad wird definitiv keine sofortige Revolution auslösen. Dafür ist es doch ein Stück zu bieder. Aber es zeigt in die richtige Richtung. Denn ein Netbook oder gar einen 13” Laptop wird nur der absolute Nerd neben Brötchen, Kaffee und Yoghurt auf dem Frühstückstisch stehen haben, um die neuesten Online-Nachrichten zu konsumieren. Das iPad jedoch macht sich dort richtig gut. Flach, leicht und handlich kommt es der Zeitung schon ziemlich nahe. Und das Beste: Man kann die Nachrichten anfassen!

Anfassen, mitreden, herrlich

Keine Tastatur, keine Maus oder gar Stift hält mich vom Konsum ab. Per WLAN oder UMTS kommen die neuesten Nachrichten direkt auf den Tisch. Anfassbar und multimedial. Ein Fingertipp auf das Aufmacherbild der virtuellen Zeitungsseite und sofort öffnet sich eine Fotostrecke. Ein Tipp auf das eingeklinkte Bild im Text und schon startet das passende Video. Den Zeigefinger auf den Forumsknopf gedrückt und ich kann mit anderen Nutzern diskutieren. Ein herrliche Vorstellung.

Das dies machbar ist, hat die New York Times bei der Vorstellung des iPads bereits gezeigt. Wie lange es dauert, bis auch andere Zeitungen auf den iPad-Zug aufspringen, kann und wird nur eine Frage der Zeit sein. Denn man mag vom iPad halten was man will, aber es wird sich verkaufen wie warme Semmeln. Davon bin ich überzeugt. Der – für so ein Gerät – günstige Einstiegspreis von 499 Euro wird dazu beitragen.

Der richtige Vertriebskanal

Nach und nach erreicht das iPad dann viele Haushalte. Nach und nach wird es den Medienkonsum verändern. Und wenn Apple dann auch noch den richtigen Vertriebskanal für ehemals gedruckte Inhalte anbietet, kann die  Revolution beginnen. Und das Apple das kann, hat Steve Jobs Firma mit dem iPod gezeigt. Oder wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass man Musik völlig selbstverständlich digital im Netz kauft? Und warum sollte dieses Konzept nicht auch mit journalistischen Inhalten funktionieren? Ob das gut ist? Keine Ahnung. Lassen wir uns überraschen…

Du weißt nicht, was das iPad ist? Dann schau es dir an (Vorsicht, Werbung!):

Tipp: Wenn die MagicMouse nicht mehr reagiert

Foto: Benjamin Glöckner

Die neue Apple MagicMouse ist ein tolles Eingabegerät. Sie erfordert zwar einiges an Einarbeitungszeit, aber dann kann man wirklich tolle Sachen damit machen.

Wirklich großartig ist das vor und zurück blättern, indem man mit zwei Fingern einfach über die glatte Oberfläche der Maus wischt/streicht – oder swipt, wie man neuerdings sagt.

Doch heute morgen ging es auf einmal nicht mehr! Also Maus aus und wieder angemacht. Ergebnis: keins. Bluetooth aus und wieder angemacht, aber auch das funktionierte nicht.

Google fand schließlich die Lösung: Den Mac neu starten. Nun gut, da hätte ich auch drauf kommen können.

Es gibt aber eine elegantere Lösung! Einfach die Aktivitätsanzeige starten, den Prozess “WindowServer” suchen und ihn beenden:

Bildschirmfoto

Aber, Achtung! Vorher sollte man alle geöffneten Dokumente speichern. Denn im Prinzip bewirkt das Beenden des Prozesses einen Neustart, nur eben ohne den Bootvorgang. Spart somit also Zeit.

Aber natürlich ist diese Lösung nur ein Workaround. Hoffentlich bringt Apple schnell ein Software-Update, damit der Fehler gar nicht erst auftritt. Und bei der Gelegenheit könnte man direkt noch ein paar mehr Gesten einbauen…

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