Medien: Was vom Journalistentag 2011 in Recklinghausen übrig blieb

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Foto: Benjamin Glöckner

Das war er nun. Der NRW-Journalistentag 2011 im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen. Fünf Stunden geballte Informationen mit echten Branchen-Promis, interessanten Diskussionen und kuriosen Erkenntnissen. Was vom Journalistentag 2011 übrig blieb…

  • “Bad Boy” Tom Kummer wurde extra aus L.A. eingeflogen und trug ein Basecap mit der Aufschrift Crash oder Trash – die Beobachter waren sich da nicht ganz einig.
  • 14-Jährige suchen nicht nach Nachrichten, sondern die Nachricht findet sie, sagte Andreas Artmann in seinem Workshop E-Publishing. Ganz nach dem Zitat eines amerikanischen Studenten: “If the news is important, it will find me”.
    Die Jugendlichen von heute in Zukunft zu erreichen, wird sicherlich die Aufgabe der Medienlandschaft sein – speziell der Zeitungen und Zeitschriften. Weitere Erkenntnisse aus dem E-Publishing-Workshop: Apple-Nutzer (iPad, iPhone) seien eher bereit, Geld für digitale Inhalte zu bezahlen und in fünf Jahren werde es keine Apps mehr geben. Sie werden von HTML5 abgelöst.
  • Die You-Tube-Videos von Ray William Johnson wurden fast 1,5 Milliarden(!) mal abgerufen. Er verdiene mittlerweile einen siebenstelligen Betrag damit, so Markus Hündgen im Forum BILD. Kostprobe? Kostprobe!

  • Die Presse ist nicht die vierte Staatsgewalt und sei auch nicht in der Prozessordnung vorgesehen, sagte Kachelmann-Anwalt Prof. Dr. Ralf Höcker im u. a. mit Spiegel-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen hochkarätig besetzten Forum RECHT.
  • Mein persönliches Highlight war aber das kurzweilige Werkstatt-Gespräch mit Hajo Schumacher und Hans Zippert, bei dem Zippert mal eben sein Berufsgeheimnis lüftete: Seine Inspiration bekommt er nämlich aus dem ARD-Videotext. Verrückt, oder? Wobei, dazu würde mir auch was einfallen:

Foto: Benjamin Glöckner

[UPDATE 28.11.2011]

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